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Automotive Software Engineering

Kurs nur in Deutsch

Semesterwochenstunden:

4

Leistungspunkte:

5

Vorkenntnisse:

Software Engineering sowie Softwarearchitektur
gute UML Kenntnisse
Programmierkenntnisse

Veranstaltungstyp:

2 SWS Vorlesung, 2 SWS Übung

Semesterturnus:

Winter- bzw. Sommersemester

Arbeitsaufwand:

150 Stunden, davon:
65 Stunden Präsenzzeit,
85 Stunden Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs und Prüfungsvorbereitung

Beitrag zu den Zielen des Studiengangs:

Zu den Herausforderungen der Entwicklung großer, softwareintensiver Systeme gehört neben den softwaretechnischen Aspekten auch die Anwendungsdomäne mit den damit verbundenen Rahmenbedingungen. Eine wichtige Anwendungsdomäne, speziell für Deutschland, ist die Automotive Domäne.
Diese Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden darauf vor, sich in die spezifischen Herausforderungen einer Anwendungsdomäne einzuarbeiten, am Beispiel Automotive.

Lernziel:

Bei Abschluss des Lernprozesses wird der erfolgreiche Studierende in der Lage sein, Techniken und Methoden des Automotive Softwareentwicklungsprozesses zu kennen und diese im Hinblick und Automotive Software Engineering Prinzipien zu bewerten. Weiterhin werden die Studierenden Automotive Modellierungssprachen für konkrete Szenarien auswählen, anwenden und damit kleinere Automotive Software Systeme prototypisch entwickeln können.

Schlüsselqualifikationen:

  • Fähigkeit zum Verständnis der Herausforderung bei der Entwicklung automobiler Systeme durch die vorgegebenen Rahmenbedingungen;
  • eigene Erfahrung in der Anwendung eingeschlägiger Automitive Techologien;
  • Übertragung bekannter Lösungsstrategien in einen neuen, domänenspezifischen Kontext.

Lehrinhalte:

Dieser Kurs vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Methoden und Prinzipien der automobilen Software-Entwicklung. Dazu gehören Kenntnisse über die Entwicklung von eingebetteten Systemen sowie über den Automotive Softwareentwicklungsprozess inklusive Anforderungsmanagement im Allgemeinen sowie zu AUTOSAR (www.autosar.org), als der zentralen Standardisierungsinitiative in der Automotive Domäne (dabei insbesondere die implementierungsnahen Beschreibungsmittel) und FlexRay, als ein zentraler, moderner Vertreter automobiler Bussysteme, im Besonderen. Die Lehrinhalte werden, neben der theoretischen Aufbereitung und Diskussion in den Vorlesungsteilen, zudem im Rahmen von Laborübungen von den Studierenden praktisch angewandt. Des Weiteren gestalten die Studierenden selbstständig Fachvorträge inklusive Übungseinheiten, in denen vertiefende Themen des Themenfeldes Automotive in strukturierter Form aufbereitet werden sollen.
Aufgelockert wird der Kurs durch kleinere praktische EInheiten am BMWi3, so beispielsweise Zugang zum CAN Bus und Zugriff auf verschiedene Steuergeräte.

Literatur:

  • Dr. Lars Schnieder, René S. Hosse: "Leitfaden Safety of the Intended Functionality Verfeinerung der Sicherheit der Sollfunktion auf dem Weg zum autonomen Fahren", Springer Fachmedien Wiesbaden, 2019
  • Dajsuren, Yanja, van den Brand, Mark (Ed.): "Automotive Systems and Software Engineering State of the Art and Future Trends", Springer, 2019
  • Wolf, Fabian: "Fahrzeuginformatik Eine Einführung in die Software- und Elektronikentwicklung aus der Praxis der Automobilindustrie ", 2018
  • weitere Veröffentlichungen den Moodleseiten

Bemerkungen:

Bitte beachten: der Kurs findet in der Ostendstraße 82b, 90482 Nürnberg (Automotive Software Labor der TH Nürnberg) statt.

Leistungsnachweis:

Kurzvortrag (höchstens 15 Min.) plus Übung für Studierende. Eine unbenotete mündliche Ergebnispräsentation als Abschluss des Praktikums muss bestanden werden.

Modulverantwortliche/r:

Prof. Dr. Tavakoli Kolagari





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